„Ostpreußen war ein ganz normales Stück Norddeutschland“

Wenn der Bremer Filmemacher und Produzent Hermann Pölking morgen um 19 Uhr im Kino Lichtspiel in Schneverdingen seinen Film „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ vorstellt, trifft ein historisches Thema auf ein Publikum mit teils persönlichen Bezügen. Viele Familien in der Region haben Wurzeln im einstigen Ostpreußen – und bringen ihre eigenen Erzählungen und offenen Fragen mit ins Kino. Zwölf Jahre lang sammelten Pölking und die Produzenten Karl Höffkes und Günter Pölking-Henkel Archivmaterial, sichteten über 60 Stunden Filmaufnahmen aus den Jahren 1912 bis 1945 und verdichteten sie zu einer 99-minütigen Zeitreise. Dabei konnten sie auch auf die Hilfe eines Netzwerks von Unterstützern bauen.

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