Krieg
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Krieg in der Böhme-Zeitung.
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- Zum Überfall Russlands auf die Ukraine Wir, die im Frieden leben, schauen mit Entsetzen nach Osten. Ein Krieg ist ausgebrochen. Russland greift die Ukraine an. Wo liegt denn das? Ah, in Osteuropa. Da waren doch gerade unsere Volksvertreter, die mit keiner Erfahrung und die, die meinen, sie haben sie schon länger. Sie haben alle mit dem russischen Präsidenten gesprochen. Nun sagt die eine, ich wurde belogen – ist ja etwas neues in der Politik. Der andere sagt, wir werden die Sache im Augenschein haben. Das haben die Russen aber nicht gemacht. Sie haben die Ukraine überfallen! Oh, was nun? Die eine macht eine Kehrtwendung um 180 Grad ohne ihre Wendung zuzugeben und der andere genehmigt Waffenlieferungen an die Ukraine. Ach ja, plötzlich bekommt die Bundeswehr mehr Geld. Ein Schelm, der da an Donald Trump denkt, der das immer gefordert hatte. Ich mag ihn nicht, aber auch etwas nicht in unserem System. Immer muss etwas passieren, bevor gehandelt wird. Ich hoffe, dass die Abwehr der ukrainischen Bürger den Aggressor zurückdrängen kann und dass die Waffenlieferung zügig durchgeführt wird. Aber mein größter Wunsch ist, dass die Bürger der Ukraine wieder in Frieden leben können. Bernhard Buberge, Munster Putins Krieg wird eigenes Volk treffen Berichterstattung zu Putins Krieg In meinem letzten Leserbrief hatte ich vor dem Überfall auf die Ukraine darauf hingewiesen, dass wir aufgrund der „Hitler-Strategie“ von Putin gefährlichen Zeiten entgegengehen. Nun hat er es tatsächlich getan. Statt 5 Uhr morgens wie bei Hitlers Überfall auf Polen, überfiel er die Ukraine ab 4 Uhr morgens. Lieber Herr Putin, wie dumm sind Sie eigentlich geworden. Früher hielt ich Sie für einen coolen, sachbezogenen Politiker mit einem vernunftbegabten Gehirn, das analytisch funktionierte und zumindest rational nachvollziehbare Entscheidungen traf. Nunmehr sehe ich einen paranoiden Despoten, der sich vom Autokraten zum Diktator entwickelt hat, völlig blödsinnige Reden hält und offenbar eine panische Angst vor dem westlichen System der Demokratie hat, weil dieses ihm eventuell in seiner absoluten Machtvollkommenheit (als Zar) stören könnte. Dabei hat Ihr Überfall auf die Ukraine weder etwas mit dem russischen Volk noch mit Russland selbst zu tun. Es geht nur um Ihre Machtgier. Zur Erhaltung dieser Macht halten Sie die Mehrheit Ihres Volkes dumm, schießen in der Ukraine ohne Einschränkung auf Zivilisten, legen ganze Städte in Trümmern, bringen unendliches Leid über Frauen, Kinder und Männer, traumatisieren Kinder, sodass diese ihr ganzes Leben darunter leiden werden. Ohne Kriegserklärung und ohne Bedrohung durch die Ukraine wird dieser unabhängige friedliche Staat einfach mit brutaler Gewalt überzogen. Ihre infiltrierten Räuberbanden erschießen gezielt Kinder und verletzen diese schwer. Alles dies unterliegt ganz allein Ihrer Verantwortung und der Verantwortung Ihres Ihnen hörigen Zirkels um Sie herum. Es ist ausschließlich Ihr Krieg, nicht ein Krieg des russischen Volkes. Und sie werden solche Kriegsverbrecher wie Sie kriegen, solange es auch dauert. Es sei denn, es findet sich in Ihrem Umfeld ein von Stauffenberg, der mehr Erfolg hat als das Original. Das eine haben Sie allerdings jetzt schon verspielt. Das Vertrauen, das Sie zumindest in einem gewissen Umfang als Politiker noch in der Welt besaßen. Das haben Sie völlig verloren. Und dieser Krieg, Ihr Krieg, wird Ihr Volk so treffen, dass es Sie auch nicht mehr will. Sie haben deshalb jetzt schon verloren, Ihr Volk, Ihren Ruf und Ihr Amt. Joachim Peters, Schneverdingen Wem kann ich noch trauen? Zum Impfen und seinen Nebenwirkungen Bezüglich der Impf(un)sicherheit sind reichlich Informationen im Umlauf. Wer sich nicht die Zeit nimmt oder keine Zeit hat, diese zu prüfen, fühlt sich schnell alleingelassen oder sieht sich vielen Behauptungen – ohne Kontext – gegenüber. Was bleibt, ist Verunsicherung und die Frage: Wem kann ich noch trauen? Besitzen jene, die für sich in Anspruch nehmen, über die erforderlichen Fachkenntnisse zu verfügen, diese auch wirklich? Zweifelsohne ist bei der „Pandemie der Maßnahmen“ obendrein auch sehr viel Geld im Spiel. Die unerwünschten Impf-Auswirkungen, von denen längst nicht alle bekannt sind, ganz zu schweigen von den möglichen Spätfolgen, denen dann nur sehr schwer ein Zusammenhang mit der Corona-Impfung zugeordnet werden kann, machen zu Recht besorgt. So reihen sich viele Fragen aneinander. Schließlich geht es nicht um weniger als die Gesundheit und, ja, auch ums Überleben. Was nützt denn die statistische Wahrscheinlichkeit dem, den es erwischt? Tot ist tot. Wer kann, ohne geeigneten Allergietest, von sich behaupten, nicht allergisch auf einen Inhaltsstoff der „Impf“-Substanz zu reagieren? Sollte dieser Test nicht – selbstverständlich – diesem „Gentest“ vorangestellt sein? Warum ist das nicht so? Von den nicht offengelegten Inhaltsstoffen (Adjuvanten) will ich gar nicht erst reden. Sollte ein Impffähigkeitsnachweis bezüglich der Inhaltsstoffe gerade auch bei den obwaltenden Zulassungsumständen nicht doch selbstverständlich sein? Gerne stelle ich Interessierten meine Rechercheergebnisse per Mail zur Verfügung. Dazu gehören auch Infos zu Vorsorge. Alternativen jenseits von Spritze, Abstandsregeln, Maske, Test und Sanktionen. Um Missverständnissen vorzubeugen, mein Infoangebot ist kostenlos. Mehr unter c-impfen_mussdassein@posteo.de. Willi Riebesehl, Soltau Matthias Claudius ist aktueller denn je Putin greift die Ukraine an – und macht die Welt fassungslos BZ vom 25. Februar 2022 In der Nazizeit war ein wunderbares Gedicht von Matthias Claudius verboten, keine Veröffentlichungen, in den Schulbüchern untersagt. Dadurch geriet es nach dem Zweiten Weltkrieg fast in Vergessenheit. Heute bei Beginn dieses wahnsinnigen Krieges ist dieses Gedicht aktueller denn je: Kriegslied ’s ist Krieg! ’s ist Krieg! O Gottes Engel wehre, und rede du darein! ’s ist leider Krieg – und ich begehre Nicht Schuld daran zu sein. Was soll ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen, Und blutig, bleich und blaß, Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen, Und vor mir weinten, was? Wenn wackre Männer die sich Ehre suchten, Verstümmelt und halb todt Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten In ihrer Todesnot? Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute, So glücklich vor dem Krieg, Nun alle elend, alle arme Leute, Wehklagten über mich? Wenn Hunger, böse Seuch’ und ihre Nöthen Freund, Freund und Feind ins Grab Versammelten, und mir zu Ehren krähten Von einer Leich’ herab? Was hülf mir Kron’ und Land und Gold und Ehre? Sie können mich nicht freun! ’s ist leider Krieg – und ich begehre Nicht Schuld daran zu seyn. Matthias Claudius bedrückten offenbar die gleichen Gedanken wie heute fast alle Menschen und er fragte sich gewiss auch, wer will diesen Krieg, wer hat ihn angezettelt? Frank Abels, Munster Bürokratie muss abgebaut werden „Wir müssen raus aus unserem strukturellen Pazifismus“ und Zeitenwende in Deutschland und „Wo sind die ganzen Milliarden geblieben?“ BZ vom 26. Februar 2022, 28. Februar 2022, 5. März 2022 Ich erlaube mir ein gewisses Staunen über die abrupte Wende, die die Ampelkoalition hinsichtlich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik womöglich vollzogen hat. Es bedurfte offenbar erst eines von Russlands Führung unprovoziert vom Zaun gebrochenen verbrecherischen Krieges, dass jahrzehntelang gepflegte Überzeugungen zerfließen wie Schnee in der Märzsonne. Man kann nur hoffen, dass mehr Realismus sich auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel bei der Energie-, Mi-grations-, Bildungs- und Europapolitik zeigt. Für die Rückkehr der Bundeswehr zu einer leistungsfähigen Armee, die das Vertrauen von Bevölkerung und Bündnispartnern verdient, ist das zugesagte „Sondervermögen Bundeswehr“ in Höhe von 100 Milliarden Euro wichtig und richtig. Trotz dieser gewaltigen neuen Schulden wird es allerdings Jahre dauern, das als „Friedensdividende“ verbrämte Herunterwirtschaften der Streitkräfte auszubügeln. Mehr Geld ist aber längst nicht alles. Der horrende Bürokratismus, vor allem im Bereich der Beschaffung, muss abgebaut werden. Gebraucht werden Top-Juristen, möglichst von außerhalb, für Rüstungsverträge, die wirksame Maßnahmen gegenüber der Industrie bei Mängeln und Verzögerungen erlauben. Wir brauchen die Reaktivierung der Wehrpflicht im Rahmen einer allgemeinen Dienstpflicht. Nur so bekommt die Bundeswehr den nötigen Nachwuchs und die gesellschaftliche Verankerung. Dazu gehört auch ein Zeitgeistwechsel für die „wehrhafte Demokratie“. Die politische und mediale „Elite“ hat in den vergangenen 30 Jahren ganze Arbeit gegen die Streitkräfte geleistet. Aber auch schon davor wurde die Armee von den „Progressiven“ mit Arroganz und Hochmut bis hin zur Verachtung behandelt, bestenfalls mit „wohlwollendem Desinteresse“. Entsprechend gering ist der Verteidigungswille ausgeprägt. Nach einer Gallup-Umfrage von 2015 waren gerade einmal 18 Prozent der Deutschen bereit, für ihr Land zu kämpfen. In der gleichen Umfrage gaben 62 Prozent der Ukrainer diese Zusicherung, was sie gerade eindrücklich beweisen. Heimat- und Bündnisverteidigung müssen wieder Struktur und Ausrüstung bestimmen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass angesichts eines weiter unberechenbaren Russlands Bundeswehr und Nato-Verbände wieder zur Vorneverteidigung übergehen müssen, nur diesmal vor allem an der polnischen Ostgrenze sowie in den baltischen Staaten, präsent und gemischt stationiert. Das hatten wir alles schon mal – der Kalte Krieg lässt grüßen. Helmut Gebers, Schwalingen Waldbrände gab es schon immer
- 8 Leserbriefe
- Flucht für die Freiheit, Flucht für die Liebe
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