Druckwelle 269

Im Heidekreis soll ein Smartphone-basiertes Ersthelfer-System eingeführt werden, das bereits in den Landkreisen Harburg und Rotenburg erfolgreich läuft. Mehr als 1300 medizinisch geschulte Freiwillige dort schaffen es durchschnittlich in rund drei Minuten zum Unfallort – deutlich schneller als der Rettungsdienst, der meist neun Minuten braucht. Das neue System ersetzt nicht den Rettungsdienst, sondern ergänzt ihn: Wer sich als Ärztin, Rettungskraft oder Betriebssanitäter registriert, wird parallel zum Notruf per App alarmiert und kann mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen beginnen. Finanziert werden die jährlichen Kosten von rund fünfundzwanzigtausend Euro über den Kreishaushalt, während zwei Partner die App-Entwicklung und das Ehrenamtsmanagement übernehmen.

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