Beide Völker versöhnen sich
Piotr Sobolewski bezeichnete die Gedenkstunde des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Heldenhain des Böhmewalds als Ehrerweisung an die Soldaten und als Mahnung für den Frieden . Der Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Myslibórz erinnerte in seiner Ansprache an die bereits 1965 durch die polnischen Bischöfe initiierten Friedensprozess zwischen Deutschland und Polen. In dem an die deutschen Bischöfe gerichteten Schreiben stehe die Bitte, im christlichen und menschlichen Geist, die Hände auszustrecken und um Verzeihung zu bitten. Zwei Nationen, die sich feindlich gegenübergestanden hätten, hätten es daraufhin zum großen Erstaunen geschafft, gemeinsam weiter zu gehen und Freundschaft zu schließen.