Pasta
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Pasta in der Böhme-Zeitung.
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- Pasta wie in Italien mit frischen Salsiccia-Würsten BZ-Serie „Frisch gekocht“: Heute Sören Opitz aus Soltau Von Matthias Kabel Soltau . „Aus dem Kopf“ und nach eigenem Rezept bereitet Sören Opitz ein köstliches Pastagericht zu. Außer 500 Gramm Spaghetti oder Penne sind frische grobe Schweinebratwürste die Hauptzutat dieses italienisch inspirierten Essens. Wenn er sie bekommt, nimmt Sören Opitz original italienische Salsiccia-Würste. Von den Würsten verwendet er vier bis fünf Stück, was etwa 300 Gramm entspricht. Eine frische Thai-Chilischote ohne Kerne, zwei Knoblauchzehen, der Saft einer Limette, frisch gemahlener Pfeffer, Salz, ein Teelöffel Fenchelsamen, frisch im Mörser gestoßen oder vorgemahlen, nicht zu wenig Parmesankäse, Olivenöl sowie frische oder tiefgekühlte Erbsen werden zu diesem Gericht ebenfalls benötigt. Vier Personen dürften mit Brot und Salat davon satt und richtig glücklich werden. „Derzeit ist das mein Lieblingsgericht, weil es so gut schmeckt, aber auch weil es so schön schnell geht“, sagt Sören Opitz, für den das Kochen neben Rennradfahren sein liebstes Hobby ist und Entspannung pur bedeutet. „Man lernt jedes Mal dazu“, hat der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen festgestellt, der in Soltau als Bezirksleiter einer Versicherung tätig ist. Dafür hat der ambitionierte Hobbykoch als „klassischer Autodidakt“ viel gelesen, Kochbücher gekauft und „Learning by doing“ praktiziert. Viele Italien-Besuche Die italienische Küche liegt ihm besonders, und das hat seine Geschichte: Schon als Kind ist er jeden Sommer mit seinen Eltern und seiner Schwester in ein kleines italienisches Dorf nahe Meran in Südtirol gefahren, hat dort die typische italienische Küche kennen und lieben gelernt. Noch heute fährt er jedes Jahr mit seiner Lebensgefährtin dorthin. Von seinen Eltern hat er auch mitbekommen, dass es wichtig ist, auf gute Zutaten zu achten. Das macht Sören Opitz: So verwendet er stets verschiedene hervorragende Olivenöle, jedes für seinen Zweck, und original italienische Pasta von namhaften Herstellern, wenn er sie nicht selber macht. Außerdem genießt er gern „sehr scharf“. Vor allem am Wochenende verwöhnt der gebürtige Soltauer, der in Wietzendorf aufgewachsen ist, sich und seine Lebensgefährtin mit schmackhaftem italienischen Essen, gelegentlich kocht er aber auch asiatisch, deutsch oder Burger. Für das heutige italienische Gericht verwendet Sören Opitz Spaghetti: „Das ist die Nudel meiner Wahl, in jeder Lebenslage“, erklärt der Italienfan. Für die Sauce wird der Knoblauch je nach Gusto in Scheiben geschnitten oder richtig klein gehackt. Der Boden einer großen Pfanne wird mit viel Olivenöl gut bedeckt, das dann erhitzt wird – aber nicht zu heiß, da das Olivenöl das nicht verträgt. Die Wurstmasse aus dem Darm drücken, gleichmäßig in der Pfanne verteilen und im Öl kross anbraten. Wenn das Fleisch anfängt, braun zu werden, kommt der Fenchel dazu, der „schön mitrösten“ soll, gefolgt von Chili und Knoblauch. Nun werden die Spaghetti ins kochende Wasser gegeben, das etwas Salz, aber kein Olivenöl enthält. Sie werden ab und zu umgerührt. Parmesan in die Sauce Wenn die Sauce in der Pfanne zu trocken wird, fügt Sören Opitz immer wieder etwas von dem Nudelwasser hinzu, nun kommt erstmal die Hälfte vom Limettensaft dazu, damit „die Säure zusätzliches Aroma herauskitzelt“. Nun abschmecken und eventuell auch den Rest Limettensaft an die Sauce geben. Parmesan von Hand mit einer Käsereibe klein reiben und zwei Esslöffel davon zur Sauce hinzufügen, was diese noch würziger macht. Jetzt kommen die Erbsen und zum Schluss Salz und Pfeffer hinzu, aber nicht zu viel davon, weil die Würste ja schon gewürzt sind. Wenn die Nudeln schön bissfest fertig gekocht, also „al dente“ sind, wird das Wasser abgegossen, sie werden aber nicht abgeschreckt, so haftet die Sauce besser daran, wie Sören Opitz sagt. Dann kommen die Nudeln zur gewürzten Wurstmasse in die Pfanne, alles gut durchrühren und zum Schluss einen Schuss richtig gutes Olivenöl und reichlich geriebenen Parmesankäse darüber verteilen. Was auffällt: Das Nudelgericht „trieft“ nicht vor lauter flüssiger Sauce. „Echte“ italienische Küche ist eben doch ein ganzes Stück anders als das, was hier in Deutschland oft als solche angeboten wird. Brot selbst gebacken Dazu gibt es frischen Salat und selbst gebackenes Brot. Für Letzteres verwendet Sören Opitz ein „pizzatypisches Mehl“ aus Italien, Typ „Doppelnull“, von dem er 500 Gramm mit 325 Millilitern lauwarmem Wasser, einem Paket, gleich sieben Gramm Trockenbackhefe und einem Teelöffel Salz gut verknetet. Den Teig dann mindestens zwei Stunden, besser noch über Nacht, gehen lassen. Auf einem Backblech etwas Gries verteilen und darauf den Teig zu kleinen Broten formen. Im Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 20 bis 25 Minuten backen. Frischer Salat dazu Für den Salat nimmt Sören Opitz gewaschenen Feldsalat, Rucola oder anderen Salat. Für das Dressing werden zwei Esslöffel Balsamico-Essig, vier Esslöffel fruchtiges Olivenöl „Extra vergine“, ein Esslöffel Honig und ein Teelöffel Dijonsenf sowie Pfeffer und Salz nach dem persönlichen Geschmack glatt verrührt, bis das Dressing eine schöne Bindung aufweist, hinzugegeben wird eine fein gehackte Schalotte. Das Dressing wird erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem Salat gut vermischt.748201 Einkaufszettel
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