Tote in Stade: Angehörige warten auf Entschädigung
Mehr als drei Monate nach dem Amoklauf in Stade mit sechs Toten wurde keiner der 13 beantragten Schockschaden-Antraege bislang bewilligt.
Mehr als drei Monate nach den tödlichen Schüssen von Stade warten Betroffene weiter auf staatliche Entschädigungszahlungen für die seelischen Folgen. Nach Angaben des niedersächsischen Sozialministeriums haben inzwischen 13 Menschen einen sogenannten Schockschaden geltend gemacht, also eine gesundheitliche Schädigung durch die seelische Erschütterung. Bewilligt oder ausgezahlt wurde nach dem Sozialen Entschädigungsrecht bislang nichts. Wann die Betroffenen Geld bekommen könnten, ist offen.