Von Neonazis erstochen − aber kein Opfer rechter Gewalt?
Niedersachsen laesst elf Toetungsdelikte aus den Jahren 1990 bis 2017 auf einen moeglichen rechten, rassistischen oder sozialdarwinistischen Hintergrund neu untersuchen.
Am 1. Januar 1991 verlassen zwei Skinheads eine Silvesterparty in Rosdorf (Landkreis Göttingen), um Linke „plattzumachen“. Die beiden Jugendlichen gehören der rechtsextremistischen „Freiheitlichen Arbeiterpartei“ (FAP) an, einer von ihnen ist ein Ziehsohn des FAP-Landesvorsitzenden Karl Polacek. Draußen auf der Straße treffen sie auf Alexander Selchow.
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