Maradonas Tod: Hohe Haftstrafen gefordert

Im Prozess um den Tod von Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft in San Isidro langjährige Haftstrafen für Ärzte und Pfleger gefordert.

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft zum Teil langjährige Haftstrafen für die Angeklagten gefordert. Die Behörde wirft den betroffenen Ärzten und Pflegern des vor knapp sechs Jahren gestorbenen Superstars erhebliche Versäumnisse und Fehler vor, wie im Livestream der Verhandlung in San Isidro nördlich von Buenos Aires zu sehen war. Die Anklagen lauten auf Totschlag beziehungsweise fahrlässige Tötung. Die längsten Freiheitsentzüge beantragte die Staatsanwaltschaft für Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque (zwölf Jahre) und Nancy Forlini (zehn), die medizinische Koordinatorin der Krankenkasse.

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