Proteste in Spanien gehen weiter

In Spanien dauern die Proteste gegen die Wohnungsnot an; die Gewerkschaften haben fuer den 11. November einen Generalstreik angekuendigt.

Der Tod der 87-jährigen Maricarmen Abascal zwei Wochen nach der Zwangsräumung aus ihrer Wohnung in Madrid ist in Spanien mit Erschütterung und Zorn aufgenommen worden. Demonstranten, die seit Tagen in einem Protestcamp gegen die Wohnungsnot im Lande auf dem zentralen Platz Puerta del Sol in Madrid ausharren, legten eine Schweigeminute für die Frau ein, die durch ihr Schicksal zum Auslöser und Symbol des Kampfes für bezahlbaren Wohnraum geworden ist. Vom Protestcamp zogen Hunderte Menschen zum Parlamentsgebäude, wo am Freitag Regierungsdekrete für mehr Mieterschutz an der Mehrheit konservativer und rechtspopulistischer Parteien gescheitert waren. Der linke Regierungschef Pedro Sánchez hatte deshalb am Montag Neuwahlen für den 29.

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