„Antisemitische Normalität“

Eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes belegt drei Jahre nach dem Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 eine zunehmende Ausgrenzung und Diskriminierung von Juden in Deutschland.

Drei Jahre nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober auf Israel sehen sich Jüdinnen und Juden in Deutschland einer Untersuchung zufolge mit einer „neuen antisemitischen Normalität“ konfrontiert. Ausgrenzung und Diskriminierung kämen aus allen Teilen der Gesellschaft, teilte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes anlässlich der Vorlage der Studie über die Auswirkungen des Anschlags auf jüdische und israelische Gemeinschaften in Deutschland mit. Die Inszenierung der Angriffe und ihre gezielte mediale Verbreitung habe den Studienteilnehmern die Botschaft vermittelt, dass auch sie, obwohl sie in Deutschland lebten, nicht sicher seien und ein legitimes Angriffsziel sein könnten, heißt es in der Studie.

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