Der Kampf um Tagesgeld-Kunden

Banken liefern sich einen harten Wettbewerb um Tagesgeld-Kunden mit Zinsen von bis zu 4,25 Prozent, die jedoch meist nur als befristete Neukundenangebote gelten.

Mit bisher zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr hat die Europäische Zentralbank (EZB) zwar den Weg geebnet, aber das allein würde nicht reichen für die Vier vor dem Komma. Der Einlagensatz der EZB steht jetzt bei 2,5 Prozent – diese Zinsen bekommen Geschäftsbanken, wenn sie Geld ihrer Kunden kurzfristig bei der Zentralbank parken. Zahlen sie selbst also Tagesgeldzinsen über dieser Marke, ist das erst einmal ein Verlustgeschäft. Vor allem Marktneulinge sehen das jedoch als Investition.

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