Gewerkschaft kritisiert Abwerbeversuche von Polizisten

Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert Versuche der Innenminister Brandenburgs und Baden-Württembergs, Polizisten aus Berlin und Sachsen-Anhalt abzuwerben.

Die Gewerkschaft der Polizei hat scharfe Kritik an Versuchen der Innenminister Brandenburgs und Baden-Württembergs geübt, nach den Landtagswahlen Polizisten aus Berlin und Sachsen-Anhalt abzuwerben. „Innere Sicherheit ist kein Social-Media-Projekt für Klicks und Reichweite“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Während manche politische Akteure Aufmerksamkeit erzeugen wollen, verlieren Sicherheitsbehörden Personal, Nachwuchs und wertvolle Zeit“, kritisiert Kopelke. Polizistinnen und Polizisten seien „keine Schachfiguren der Politik und keine Trophäen im Wettbewerb der Innenminister“, so der Gewerkschafter Bereits in der vergangenen Woche hatte der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) sich nach dem Wahlerfolg der Linken in Berlin öffentlich an die Polizisten in der Hauptstadt gewandt.

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