Ehrenamtliche am Limit

In Niedersachsen wird Trans-Beratung ueberwiegend von Ehrenamtlichen getragen; das Projekt Trans*PARI soll mit Lueneburg als Modellregion eine Entlastung schaffen.

„Dass Transsein an sich problematisiert wird, ist die absolute Ausnahme“, sagt Brodersen. Medizinisches Fachpersonal sei grundsätzlich offen für Trans-Personen. Das eigentliche Problem liege tiefer: im Mangel an Fortbildung, fehlenden Therapieplätzen und bürokratischen Hürden, die das System für Betroffene wie Behandelnde gleichermaßen blockieren. Das Ergebnis dieses Mangels an Fachwissen sei vor allem in den Beratungsstellen für Trans-Personen spürbar.

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