Europa stellt sich vor Weltgericht

Deutschland und die EU stellen sich demonstrativ hinter den Internationalen Strafgerichtshof, nachdem US-Präsident Trump Sanktionen gegen Mitarbeiter des Gerichts verhaengt und zum Austritt aufgerufen hat.

Wer hier arbeitet, soll Völkermord, Kriegs- und Aggressionsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bekämpfen. Aber dafür kann er oder sie Probleme bekommen – mit US-Präsident Donald Trump. Der Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Tomoko Akane aus Japan, und einem leitenden Anwalt des Gerichts geht es gerade so. Trump hat Sanktionen gegen sie angekündigt, gegen mehr als ein Dutzend andere Mitarbeiter des Gerichtshofs sind sie bereits in Kraft, darunter sind auch zahlreiche Richter.

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