Staatschefs fordern strengere KI-Kontrolle
22 Staats- und Regierungschefs fordern am Rande der UN-Generalversammlung in New York verbindliche internationale Aufsicht ueber leistungsfaehige KI-Systeme.
Angesichts rasanter technologischer Fortschritte und jüngster Sicherheitsvorfälle dringt eine Gruppe von 22 Staats- und Regierungschefs auf eine schärfere internationale Aufsicht über besonders leistungsfähige Systeme Künstlicher Intelligenz. Eine am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York vorgestellte Erklärung verlangt verbindliche Sicherheitsregeln für Entwickler sowie den Aufbau einer weltweiten Kontrollbehörde nach dem Vorbild internationaler Aufsichtsorganisationen. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehören neben den Initiatoren aus Finnland und Norwegen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Bürgerrechtler kritisieren das Vorhaben hingegen als zu zögerlich und fordern stattdessen harte Strafen gegen die Führungskräfte führender Technologie-Unternehmen.