Nur mit Worten wird das nichts
Die Berliner Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp strebt das Amt der Regierenden Buergermeisterin an, scheitert aber bisher an Antisemitismusskandalen und fehlendem Rueckhalt potenzieller Koalitionspartner.
Als die Berliner Spitzenkandidatin der Linken am Montag vor der Bundespressekonferenz erschien, war sie noch ganz erfüllt von ihrem Sieg. 25,7 Prozent der Wählerinnen und Wähler hatten ihr Kreuz hinter der Partei von Elif Eralp gemacht. Sie sieht sich mehr denn je berufen, Regierende Bürgermeisterin der Bundeshauptstadt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht die 45-Jährige allerdings die Unterstützung der SPD und der Grünen.