Kuschelkurs statt Konfrontation

Fifa-Präsident Gianni Infantino schlägt nach wochenlangem Machtkampf versöhnliche Töne an, doch seine Kritiker sehen darin nur ein Manöver zum Machterhalt.

Mit seinem Brief an alle Präsidenten der 211 nationalen Fußball-Verbände und die Mitglieder im Fifa-Council hat Gianni Infantino eine überraschende Wende im Machtkampf der Funktionäre im Weltverband hingelegt. Zusammengefasst heißt seine Botschaft: Kuschelkurs statt Konfrontation. In dem Brief beschwört der Schweizer die Einheit des Fußballs und räumt Fehler und Missverständnisse beim letztlich geplatzten Investorendeal für die WM-Rechte ein, der aus seiner Sicht moralisch und juristisch korrekt war. „Er beinhaltete nicht die Aufgabe der Kontrolle oder Autorität der Fifa über sportliche Entscheidungen.

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