Jobverluste trotz Boom in der Rüstung

Die deutsche Rüstungsindustrie kann laut einer IAB-Studie Jobverluste in anderen Industriebranchen kaum auffangen.

Die deutsche Rüstungsindustrie ist einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge bisher nicht in der Lage, Jobverluste in anderen Industriebranchen wie etwa Automobil aufzufangen. Im vergangenen Jahr seien bundesweit nur rund 1100 Beschäftigte von anderen Industriebranchen in die Rüstungsindustrie gewechselt, sagte der IAB-Forscher Enzo Weber, gemeinsam mit seiner Kollegin Yasemin Yilmaz Autor der Studie – drei Mal so viele wie noch vor 2020. Auch von außerhalb der Industrie seien mit 1400 Menschen doppelt so viele wie vor Beginn der Krise in die Rüstung gewechselt. Dagegen seien aber 23.

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