Weser: Land will Versalzung stoppen
Niedersachsens Umweltminister Meyer fordert, die Salzeinleitungen des Duengemittelherstellers K+S in Werra und Weser bis 2027 zu beenden.
Die niedersächsische Landesregierung ist alarmiert, weil der Düngemittelhersteller K+S aus Kassel entgegen bisheriger Zusagen auch künftig weiter salzhaltiges Abwasser aus dem Kalibergbau in den Fluss Werra leiten will. Von der Versalzung ist auch Niedersachsens wichtigster Fluss, die Weser, betroffen. Das Unternehmen hat einen Antrag an das Regierungspräsidium in Kassel gestellt: K+S will eine Erlaubnis zur Einleitung bis 2039. „Im Jahr 2027 muss endlich Schluss sein mit der Versalzung von Werra und Weser durch Produktionsabwässer von K+S“, sagte der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer (Grüne) unserer Redaktion.