Freispruch für MHH-Palliativarzt
Das Landgericht Hannover hat einen MHH-Intensivmediziner vom Vorwurf des Mordes und der schweren Koerperverletzung an drei Patienten freigesprochen.
Der Intensivmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der sich wegen Mordes und schwerer Körperverletzung von drei Patienten vor dem Landgericht Hannover verantworten musste, ist freigesprochen worden. Die 13. große Strafkammer unter Vorsitz von Richterin Britta Schlingmann übte in ihrer Urteilsbegründung scharfe Kritik an der MHH: Die Klinik hätte sich vor den Oberarzt stellen und die Vorfälle intern mit allen Beteiligten des Klinikpersonals aufklären müssen, sagte Schlingmann. Die MHH müsse ihre Kommunikationsprozesse hinterfragen und künftig besser regeln.