Ein Neustart in jeder Hinsicht

Juergen Klopp hat bei seiner ersten Kadernominierung als Bundestrainer 44 Spieler berufen, darunter 16 Debuetkandidaten.

Man kam kaum vorbei an Jürgen Klopp in den vergangenen Wochen. Er war in Bundesliga-Stadien und auf Trainingsplätzen zu sehen, hat die Nähe zu den Vereinen gesucht und der Öffentlichkeit durch seine Dauerpräsenz signalisiert, wie ernst er seinen neuen Job als Bundestrainer nimmt. Wirklich im Amt angekommen ist Klopp allerdings erst am Donnerstag, als er in der DFB-Zentrale in Frankfurt seinen ersten Kader benannte, den Kader für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Serbien und zweimal Griechenland. Rund 70 Minuten sprach Klopp zu den Medien, und er hat bei seinem Vortrag den Eindruck vermittelt: Der Aufbruch, den der deutsche Fußball so dringend braucht nach drei blamablen Weltmeisterschaften nacheinander – er beginnt genau jetzt.

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