Römisches Schwert entdeckt
Mitarbeiter eines Kampfmittelräumdienstes haben in Bremen ein rund 1.800 Jahre altes römisches Schwert entdeckt, das laut Landesarchäologe einzigartig für Norddeutschland ist.
Das Schwert steckte in etwa 3,5 Meter Tiefe senkrecht im Boden. Erste Untersuchungen des Bodens legen nahe, dass dort einst ein Fluss oder ein See war. Eine senkrecht steckende Waffe im Grund eines Gewässers sei charakteristisch für germanische Opferrituale der römischen Kaiserzeit, erklärte der Landesarchäologe. Erbeutete Schwerter sollten so der menschlichen Welt entzogen und als Opfergabe an die Götter übergeben werden.