Das unterschätzte Sicherheitsrisiko

Europa hat seit 2022 seine Energielieferanten diversifiziert, bleibt aber strukturell von fossilen Importen abhängig und damit geopolitisch verwundbar.

Europa hat seit 2022 Bemerkenswertes geschafft: Es hat seine Abhängigkeit von russischer Energie reduziert, neue Lieferquellen erschlossen und eine Versorgungskrise verhindert. Das war als Sofortreaktion richtig, springt aber langfristig zu kurz. Denn Europa hat zwar seine Lieferanten gewechselt – nicht aber seine strukturelle Verwundbarkeit verringert. Wenn wir über fossile Energien reden, reden wir über weit mehr als nur über Klima, Hitze und Dürren.

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