Rechtsaußen gibt längst den Ton vor

In Schweden scheitert Ministerpräsident Ulf Kristersson mit seinem Plan, die Rechtsaußenpartei Schwedendemokraten in die Regierung aufzunehmen.

Eine Brandmauer wie in Deutschland gibt es in Schweden nicht. Daher haben die bürgerlichen Parteien das skandinavische Land in den vergangenen vier Jahren in einer Minderheitsregierung regiert, die im Parlament von der Unterstützung der Schwedendemokraten abhängig war. Das hatte einen hohen Preis: Die Rechtsaußenpartei konnte die Politik von Premier Ulf Kristersson maßgeblich mitbestimmen. Künftig sollten die Rechtspopulisten nach dem Willen des konservativen Ministerpräsidenten sogar mit am Kabinettstisch sitzen.

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