Trauer, Tränen und Perspektive
Die deutschen Basketballerinnen beendeten die Heim-WM in Berlin mit Platz vier – dem bisher groessten Erfolg der DBB-Frauen.
Leonie Fiebichs Stimme stockte, ihre Augen waren gerötet, als sie vor den Journalistinnen und Journalisten erklären musste, warum es nicht gereicht hatte mit der ersten WM-Medaille für die deutschen Basketballerinnen. Die 26-Jährige blickte nach der WM in Berlin sogar schon nach vorn: „Ich hätte dem Team eine Medaille gegönnt, ich glaube, das hätten wir uns verdient. Dass es jetzt nicht geklappt hat, ist eine Erfahrung, die wir mitnehmen müssen, ein Schmerz, den wir mitnehmen müssen und in Aggression und Motivation umwandeln müssen für das nächste große Turnier“, sagte die Flügelspielerin nach der 58:81-Niederlage gegen Spanien im Spiel um Platz drei. Gegen Belgien im Viertelfinale hatte die Mannschaft einmal gezeigt, dass sie in die Phalanx der besten sechs Mannschaften einbrechen kann.