Trump sorgt in Irland für Empörung

US-Praesident Trump hat bei einem Irland-Besuch eine Wiedervereinigung der irischen Insel befuerwortet und damit politische Empörung in Irland und Grossbritannien ausgeloest.

Donald Trump ließ seinen Kurzbesuch in Irland, bei dem er mit wenigen Sätzen für politischen Aufruhr gesorgt hatte, auf dem Golfplatz ausklingen. Während der US-Präsident als Gastgeber in Doonbeg an der Westküste auch den Schlusstag der Irish Open verfolgte, diskutierten Briten und Iren weiterhin die Folgen von Trumps lapidaren Aussagen zu einer Wiedervereinigung der irischen Insel. „Ich würde es sehr gerne vereint sehen“, hatte Trump am Samstag während eines Treffens mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin in Dublin gesagt. Irgendwann werde es ohnehin dazu kommen, dann könne es genauso gut jetzt passieren, fügte der US-Präsident an.

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