Ein Zeichen gegen Beleidigungen
Mainzer Stuermer Ransford Koenigsdoerffer begruendet seinen provokanten Torjubel beim 5:0-Sieg in Hamburg mit wochenlangen rassistischen Beleidigungen aus seiner HSV-Zeit.
Ransford Königsdörffer hat seinen umstrittenen Torjubel im Bundesliga-Spiel seines neuen Fußballklubs FSV Mainz 05 beim Hamburger SV mit Beleidigungen aus seiner Zeit als HSV-Spieler begründet. „Ich hatte zuvor ein wenig überlegt, ob ich es wirklich machen soll. Ich wollte es auch davon abhängig machen, ob gegen mich gepfiffen wird“, sagte der ghanaische Fußball-Nationalspieler im Interview mit der „Allgemeine Zeitung“ aus Mainz. Hauptgrund sei aber gewesen, „dass ich ein Jahr lang wöchentlich bis täglich Nachrichten erhalten habe, in denen mir der Tod gewünscht wurde oder jede denkbare Verletzung“, erklärte er weiter.