DFB: Klubs sollen für Polizei zahlen
Der DFB wird kuenftige Polizeikosten bei Hochrisikospielen mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird künftig nicht für mögliche Kosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen aufkommen. Sollte der Verband mittels eines Gebührenbescheides für entstandene Mehrkosten der Polizei in Anspruch genommen werden, werde er diese „mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben“. Diesen Grundsatzbeschluss hat das DFB-Präsidium gefasst, wie der Verband mitteilte. Hintergrund der Entscheidung ist eine vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Regelung des Landes Bremen, wonach eine Erhebung von Gebühren im Zusammenhang mit Hochrisikoveranstaltungen grundsätzlich rechtmäßig ist.