Quecksilber belastet weiter die Nordsee
Quecksilber belastet die kuestennahe Nordsee auch Jahrzehnte nach dem Verbot des Schwermetalls in Thermometern und Gluehlampen weiterhin erheblich.
Auch Jahrzehnte nach dem Verbot von Thermometern und Glühlampen mit Quecksilber belastet das Schwermetall die küstennahe Nordsee. Vor allem in der Nähe der Flussmündungen werde der giftige Stoff in den Ablagerungen auf dem Meeresboden gefunden, erklärt die Leiterin des Referats für umweltgefährdende Substanzen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg, Simone Hasenbein. An fast der Hälfte der Messstellen werde der Schwellenwert, der von den Nordsee-Anrainerstaaten in der Ospar-Konvention festgelegt sei, überschritten. Der Schwellenwert liegt bei 0,15 Milligramm pro Kilogramm Sediment.