Morde von Stade erstmals als „Großschadensereignis“ eingestuft
Nach dem Sechsfachmord von Stade hat Niedersachsen die Tat als 'Großschadensereignis' eingestuft, wodurch Notfallplaene und psychologische Hilfe ausgeloest wurden.
Nach dem Sechsfachmord von Stade hat das Land Niedersachsen die Tat erstmals offiziell als sogenanntes „Großschadensereignis“ eingestuft. Das teilte das Justizministerium auf Anfrage mit. Durch diesen Schritt griffen sofort Notfallpläne: Das Land schaltete ein Beratungstelefon ein und konnte Zeugen, Ersthelfern und Hinterbliebenen schnell psychologische Hilfe vermitteln. Auf finanzielle Entschädigungen hat diese Einstufung allerdings keinen Einfluss – sie dient allein der schnellen Organisation und Betreuung vor Ort.