Viele Erstklässler mit Sprachdefiziten
Mehr als jedes vierte angehende Schulkind in Niedersachsen zeigte 2025 Auffaelligkeiten in der Sprachentwicklung.
Viele Grundschullehrkräfte in Niedersachsen berichten, dass Kinder beim Schulstart immer häufiger Schwierigkeiten mit Sprache, Motorik und Konzentration haben. Neue Daten des Landesgesundheitsamts (NLGA) stützen einen Teil dieser Beobachtung: Bei 25,6 Prozent der für 2025 untersuchten Kinder war die Sprachentwicklung auffällig, oder das Kind befand sich in Therapie. Damit betrifft dies mehr als jedes vierte angehende Schulkind. Der Anteil ist über Jahre gestiegen: von 21,2 Prozent im Einschulungsjahrgang 2015 über 22,3 Prozent 2019 auf 24,9 Prozent 2024.