Der VW-Zukunftsplan: Mehr Gewinn, weniger Job
VW-Vorstand und Aufsichtsrat haben sich einstimmig auf einen Zukunftsplan geeinigt, der bis 2030 einen grundlegenden Konzernumbau vorsieht.
Nach wochenlangem heftigem Streit hatte das Aufsichtsratspräsidium am Donnerstagabend überraschend einen Durchbruch erzielt und die gestern geplante Aufsichtsratssitzung vorgezogen. „Mit dem nun verabschiedeten Zukunftsplan stellen wir uns gemeinsam mit Vorstand und Anteilseignern den riesigen Herausforderungen“, sagte IG-Metall-Chefin Christiane Benner, die stellvertretende Vorsitzende des VW-Aufsichtsrats. Dafür mussten die beiden heikelsten Punkte – die Zukunft von vier deutschen Werken und die Struktur des Konzerns – aufgeschoben werden. „Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt“, sagte Wolfgang Porsche als Vertreter der Mehrheitsaktionäre Porsche und Piëch – die Eckpunkte des Konzepts.