Noch fehlt der wichtigste Impuls
Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen auf rund 1,5 Prozent angehoben, doch ein nachhaltiger Aufschwung haengt vor allem von Inlandsinvestitionen ab.
Wer in den vergangenen Monaten auch nur zarten Konjunkturoptimismus verbreitete, geriet unter Rechtfertigungsdruck. Wenn in den Köpfen der Abstieg beschlossene Sache ist, gelten Hinweise auf Hoffnungsschimmer schon als Schönfärberei. Das Land hat sich offenbar eingerichtet in seiner Missstimmung. Doch es ist Zeit für eine differenziertere Betrachtung.