Die verzerrte Debatte über eine notwendige Reform
Die Debatte über das geplante Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren wird im ostdeutschen Landtagswahlkampf verzerrt gefuehrt.
Die Diskussion über die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren mutet an mehreren Stellen eigenartig an. Manches wird übersehen, verdreht oder aufgebauscht. Und über alldem steht die Frage, ob die Rentenreform überhaupt noch einen Sinn ergibt, wenn dieses Kernelement herausfällt. Übergangsfrist und Härtefallregelung waren von Anfang an vorgesehen: Politiker von Union und SPD reden plötzlich eifrig darüber, dass Übergänge und Regelungen für Sonderfälle nötig seien, um eine Abschaffung der abschlagsfreien Frührente abzufedern.