Oberteil für Wiesn-Figur

Die Pappmaché-Figuren am Eingang des Münchner Traditionsgeschäfts Teufelsrad wurden auf Anraten der städtischen Gleichstellungsstelle züchtiger gekleidet – und lösten damit eine politische Debatte aus.

Einmal mehr machen Frauenfiguren auf dem Münchner Oktoberfest Schlagzeilen. Das Traditionsgeschäft Teufelsrad hat – nach entsprechenden Hinweisen der städtischen Gleichstellungsstelle – Frauenfiguren über dem Eingang neu gestaltet und züchtiger angezogen. Nun stellt sogar die Stadt selbst infrage, ob das wirklich sein musste: Münchens Wirtschaftsreferent und Oktoberfest-Chef Christian Scharpf wünscht sich, dass beim Umgang mit Traditionsgeschäften auf „Augenmaß“ geachtet werde, wie er erklärt. Nach der Wiesn werde er daher das Gespräch mit der Münchner Gleichstellungsstelle für Frauen suchen.

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