Neue Gleise, alte Probleme

Zweieinhalb Monate nach der Wiedereröffnung der sanierten Strecke Hamburg–Berlin sind noch immer Nachbesserungen nötig, seit der Freigabe listete die Bahn 3150 Verspätungen auf.

Die Bahn bleibt im Krisenmodus: Rekordtemperaturen bremsen Züge aus, weil Weichen und Signale versagen. Und nach den Korridorsanierungen der viel befahrenen Strecken Berlin–Hamburg sowie Köln–Wuppertal laufen die Neustarts nur rumpelnd. Auch zweieinhalb Monate nach der offiziellen Wiedereröffnung sind zwischen Hamburg und Berlin noch Nachbesserungen und Endabnahmen nötig – unter anderem, weil für Letzteres spezialisiertes Personal fehlt. Zuletzt mussten die Fernzüge auf dem Abschnitt zwischen Neustadt (Dosse) und Friesack langsam fahren.

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