Ein Gipfel in großer Unsicherheit
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist zum G20-Finanzministertreffen im US-amerikanischen Asheville und fordert ein Ende des Iran-Kriegs sowie die Oeffnung der Strasse von Hormus.
Es klingt nach einer angenehmen Reise: Asheville im US-Bundesstaat North Carolina wird aufgrund der historischen Architektur, seiner vielfältigen Kunstszene und des europäischen Flairs oft als das „Paris des Südens“ bezeichnet. Außerdem gilt die Stadt mitten in den Blue Ridge Mountains wegen der vielen Brauereien als Amerikas „Bierhauptstadt“. Am Sonntagmittag ist Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Treffen der G20-Finanzminister aus den führenden Industrie- und Schwellenländern nach Asheville aufgebrochen. Doch schon vor Beginn des Treffens wurde klar, dass die Regierung von Donald Trump gar nicht daran denkt, das internationale Format zur Beruhigung der angespannten internationalen Lage zu nutzen.