Der Koloss vor der Haustür
Hamburgs neue Sternbrücke im Schanzenviertel ist eingebaut – Anwohner und Gewerbetreibende klagen über den massiven Eingriff ins Viertel.
Wenn Axel Bühler aus dem Haus tritt, sind die Brückengaffer meist schon da. Nicht mehr so viele wie vor einem Monat, als Hunderte die Absperrungen säumten, Applaus durch die Straßen hallte und fliegende Händler Leckereien verkauften. Aber immer noch pilgern Menschen an die rot-weißen Zäune, heben ihren Kopf nach oben und kurze Zeit später oft auch ihr Handy. Sie staunen über das Bauwerk vor Bühlers Haustür, eine 21 Meter hohe und 108 Meter lange Eisenbahnbrücke mit großen geschwungenen Bögen und 1020 LED-Lampen an ihrem Bauch.
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