Umweltminister fordern mehr Geld für Hitzeschutz
Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer und fuenf Amtskollegen fordern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz eine dauerhafte Bundesbeteiligung am Hitzeschutz.
Waldbrände, ausgetrocknete Flüsse und extreme Hitze: Zum Ende dieses Sommers wird der Streit darüber schärfer, wer den Schutz vor den Folgen des Klimawandels bezahlen soll. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) und fünf Amtskollegen fordern von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine dauerhafte Beteiligung des Bundes. „Es ist nicht vermittelbar, dass der Bund selbst keine hinreichende finanzielle Verantwortung übernehmen darf, um sich den manifesten und drängenden bundesweiten Herausforderungen zu stellen“, heißt es in einem an Merz und die Bundesregierung adressierten Brief, der unserer Redaktion vorliegt. Nur mit einer neuen Gemeinschaftsaufgabe könne der Größe der bevorstehenden Aufgaben Rechnung getragen werden.