Tödliche Schlammwand
Eine Sturzflut im nepalesischen Himalaya hat mindestens 359 Menschen das Leben gekostet und mehr als 1300 Personen werden noch vermisst.
Die Pilgerreisenden wollten sich am Wasser des heiligen Manasarovar-Sees von ihren Sünden reinigen oder die heiligen Seen von Gosainkund besuchen. Stattdessen fanden sie im Himalaya den Tod. Die Sturzflut, die sich am Mittwochabend im nepalesischen Hochland an der Grenze zu Tibet seinen Weg bahnte, mutete apokalyptisch an: Sie riss ganze Dörfer mit, Staudämme, Autobahnen. Eine überdimensionale braune Wand aus Schlamm und Geröll, die nichts als Zerstörung hinterließ.