Germanwings-Prozess mit Signalwirkung?
Vor dem Landgericht Braunschweig fordern 30 Kläger von der Bundesrepublik Entschädigungen für den Germanwings-Absturz vom 24. März 2015.
Im Prozess und um den Absturz eines Germanwings-Flugzeugs sieht der Autor und Trauerbegleiter Thomas Achenbach in einer möglichen Entschädigung vor allem eine Signalwirkung für die Angehörigen. Ihnen werde damit die Botschaft vermittelt, dass ihr Schmerz und ihre Empörung anerkannt werden und selbst nach mehr als elf Jahren existieren dürften, sagte Achenbach dem Evangelischen Pressedienst (epd). Mit dem am Freitag vor dem Landgericht Braunschweig startenden Prozess fordern 30 Kläger von der Bundesrepublik Deutschland Entschädigungen für das im März 2015 in den französischen Alpen auf seinem Weg nach Düsseldorf zum Absturz gebrachte Flugzeug. Die Kläger werfen der Bundesrepublik, vertreten durch das Luftfahrt-Bundesamt, vor, die Flugtauglichkeit des Copiloten nicht ausreichend überwacht zu haben.