Ayshas Schicksal bewegt die Leser

Eine Reportage über den Verkauf der zehnjährigen Aysha in Afghanistan durch ihren Vater hat zahlreiche Leser bewegt und eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgeloest.

Als Krisenreporter begegnet mir viel Elend, doch dieser Fall um das Mädchen Aysha und ihre Mutter Zakara (beides sind nicht die echten Namen) ist mir sehr nahegegangen. Die Mutter schilderte mir, wie der Vater entschied, Aysha für eine Zwangsehe an die Familie eines reichen älteren Afghanen zu verkaufen – für umgerechnet 4000 Euro. Zakara wehrte sich dagegen und wollte stattdessen eine Niere veräußern. Der Ehemann lehnte ab, weil die Tochter mehr Geld einbrachte als das Organ.

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