Liebe zum „Heimatkennzeichen“

Eine neue Studie belegt den Erfolg sogenannter Heimatkennzeichen bundesweit und könnte die Debatte um eigene Kfz-Kuerzel fuer Soltau und Walsrode im Heidekreis neu entfachen.

Auf Diskussionsveranstaltungen im laufenden Kommunalwahlkampf lässt es sich gerade gut beobachten: Neben dem allgemein bekannten und geächteten N-Wort, das aus guten Gründen nicht mehr ausgesprochen wird, gibt es im Heidekreis ein zweites tabuisiertes „N-Wort“. Es existiert neben einem gleichfalls unerwünschten „S-Wort“. Es gebe keinen „Nordkreis“, es gebe keinen „Südkreis“, es könne nur einen geben: den einzig wahren Heidekreis, schallt es von den Podien. SPD-Landratskandidat Sebastian Zinke lässt seinen personalisierten Plakatwahlkampf in Anspielung auf die beiden ehemals getrennten Kreisteile unter der Überschrift „Keine halben Sachen“ laufen.

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