„Es sieht nicht gut aus“

Der Bundestag steuert auf einen Beschluss fuer eine Neubaustrecke Hamburg–Hannover zu, waehrend der regionale Widerstand in der Lueneburger Heide unvermindert anhalt.

Wer gestern die Kundgebung „Wir wählen Alpha-E – Gemeinsam auf dem richtigen Gleis“ auf dem Marktplatz der Samtgemeinde Salzhausen im Nachbarlandkreis Harburg besuchte, konnte bei einigen Redebeiträgen auf den Gedanken verfallen, sich vielleicht auf dem richtigen Gleis, zugleich aber im falschen Film zu befinden. „Man kann nicht gegen uns entscheiden in Berlin“, rief Samtgemeindebürgermeister Jens Köster zur Eröffnung der gut besuchten Kundgebung in die Menge, ein Bundestagsvotum „gegen die Interessen der Region“ dürfe es nicht geben. Harburgs CDU-Landrat Rainer Rempe hielt ein Grußwort, wie er es in den vergangenen Jahren schon oft gehalten hat zu derartigen Anlässen, voller Erwartungen an den Verkehrsausschuss des Bundestages und die Abgeordneten seiner Partei in Berlin. Er erwarte, dass Fachausschuss und Parlament sich für Alpha-E aussprechen werden, statt für das „Wolkenkukuksheim“ der Deutschen Bahn.

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