Interessante, kleine Bank-Geheimnisse
Silva Weinrich aus Schneverdingen schildert in einem Leserbrief, wie sie auf Spaziergaengen Baenke als Spiegel menschlicher Geschichten erlebt.
Auf meinen zahlreichen Spaziergängen durch die Natur habe ich des Öfteren Ruhepausen auf einer Bank verbracht und meistens stand diese an einem besonders schönen Aussichtspunkt: mal mitten im Wald oder im Park, ein anderes Mal an einem Teich oder Wasserlauf und selbst an Feldwegen konnte ich schon auf einer Bank Rast machen. Während dieser Momente erholte ich mich von den langen Wegstrecken, atmete tief durch und genoss die körperliche Entspannung im Freien. Wenn dann auch noch ein frischer Luftzug über mein Gesicht strich und ich in den blauen Himmel über mir sah, wurde ich innerlich ganz ruhig und fühlte mich glücklich. Dann schloss ich meine Augen, nahm ganz bewusst die Geräusche und Gerüche um mich herum wahr und war von allem losgelöst, war nur im Hier und Jetzt.