Vom Wandern zum Pilgern
Wer sich auf Schusters Rappen begibt, spürt schnell, wie die Gedanken des Alltags zur Ruhe kommen. Der Atem findet seinen Takt, der Blick weitet sich, und mit jedem Schritt fällt ein Stück Last von den Schultern. In unserer bewegten Zeit erfreut sich das Gehen in der Natur enormer Beliebtheit. Doch wer die Wanderstiefel schnürt, steht manchmal vor einer feinen, aber tiefen Frage: Wann wandern wir eigentlich noch, und wann beginnen wir zu pilgern?