„Man riecht die Natur“

Ein mannshoher Kiwibusch mit weißen Blüten, ein Blütenmeer der Ramblerrose hoch in der Luft, dazwischen Hochbeete mit Kräutern, ein Teich mit Fröschen, die Wasser speien und auf den Wiesen Hühner aus Ton, die über die Blumen zu huschen scheinen, und überall laden gemütliche Sitzecken mit seelenstreichelnden Ausblicken zum Verweilen: Wer den Garten des Papenhus von Edda Barth-Golz und ihrem Mann Rainer betritt, taucht ein in eine verzauberte und bezaubernde Welt. Auf mehr als 4000 Quadratmetern haben die beiden sich in fast einem Vierteljahrhundert ein Paradies geschaffen, das seinesgleichen sucht. Die Frösche und Hühner sind, genau wie die in Naturfarben bemalten Kugeln oder die Krönchen im neu angelegten Erbsen- und Bohnenbeet, unter den Händen der Wahl-Fintelerin entstanden. Die Töpferei gehört zum Papenhus wie der Garten.

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