Unter deutscher Erde
Das Deutsche Panzermuseum (DPM) bereitet sich auf einen besonderen Neuzugang vor. Wie gestern berichtet, soll das auf dem Gelände des Marinestützpunktes Nordholz im Landkreis Cuxhaven geborgene Exemplar eines Vollkettenpanzerfahrzeugs der Wehrmacht zunächst in Munster ausgestellt und konservatorisch behandelt werden, bevor es zu einem späteren Zeitpunkt vom Militärhistorischen Museum der Bundeswehr am Standort Dresden übernommen wird. DPM-Direktor Ralf Raths hat bereits sehr genaue Vorstellungen davon, wie das zeithistorisch interessante Exponat in die Dauerausstellung „Das Jahrhundert der Panzer“ integriert werden soll. Beim Fahrzeug, das rund 80 Jahre unter einer dicken Sandschicht verschollen gewesen ist, einem „Sturmgeschütz III“ handelt es sich streng genommen gar nicht um einen Panzer, erklärt Raths.