Was geht, was bleibt?

Die Soltauer Gespräche beschäftigten sich mit einem Thema, das weit über den kirchlichen Binnenraum hinausreicht: der Zukunft der Kirchen in einer säkularen Gesellschaft. Regionalbischöfin Marianne Gorka verband in ihrem Vortrag in der Bibliothek Waldmühle Diagnose und Selbstkritik zu einem Plädoyer für eine Kirche, die sich verändern muss, ohne ihren Kern preiszugeben. Gorka ist seit 2024 Regionalbischöfin für den Sprengel Lüneburg und war zuvor unter anderem Leiterin des Posaunenwerks der Landeskirche Hannovers. Schon in der Einführung von Hubertus Greiner wurde die Dringlichkeit des Themas deutlich: Die Zahl der Kirchenmitglieder lag Ende 2025 bei nur noch rund 43,8 Prozent der Gesamtbevölkerung.

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