Erste Munition aus Ostsee bei Geka entsorgt

In Munster ist ein wichtiger Schritt im Umgang mit Weltkriegsmunition aus der Ostsee erfolgt: Auf dem Gelände der Geka wurde erstmals geborgene Munition aus einem aktuellen Pilotprojekt systematisch untersucht und für die Vernichtung vorbereitet. Die Munition, die das Entsorgungsunternehmen erreicht hat, stammt aus Bergungsarbeiten vor Boltenhagen in der Mecklenburger Bucht, konkret aus einem Versenkungsgebiet bei Großklützhöved nahe dem Wrack „132“. Dort wurden rund fünf Tonnen Altmunition geborgen, darunter vor allem 12,8-cm-Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg sowie offenliegendes Treibladungsmaterialien. Ein Teil der Funde – rund 1,6 Tonnen in vier Kisten – wurde zur weiteren Behandlung nach Munster transportiert.

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